Von Ananas-Prints und Halstüchern: 6 Sex-Codes und was sie bedeuten

Von Ananas-Prints und Halstüchern: 6 Sex-Codes und was sie bedeuten

Von Ananas-Prints und Halstüchern: 6 Sex-Codes und was sie bedeuten

Sie tragen gern Shirts mit Ananas-Motiven, Halstücher oder bunte Hüte? Dann sollten Sie jetzt gut aufpassen: Denn das sind nicht nur einfache Mode-Statements (oder Geschmacksverirrungen), sondern in manchen Kreisen ziemlich eindeutige Botschaften. Hinter ihnen können etwa Codes für sexuelle Vorlieben oder Angaben über den Beziehungsstatus stecken. Ein Entschlüsselungs-Guide.

1. Sex-Code: Der Swinger-Look

Neben dem Hawaii-Hemd vor allem im Sommer ein beliebtes Motiv auf Shirts: Ananas-Motive. Was viele der modisch Mutigen, die den Print gerne tragen, bestimmt nicht wissen: Das ist ein Erkennungszeichen für Swinger. Speziell auf Kreuzfahrtschiffen gilt: Wer Ananas-Print trägt, tauscht gerne den Partner. Noch gewagter ist eine umgedreht Ananas auf der Kabinentür. Denn das heißt, dass die Tür sprichwörtlich für alle offen ist.

2. Sex-Code: Vorsicht bei Halstüchern

Genau wie Kleidung mit Ananas-Motiven ist auch der modische Einsatz von Hals- und Stofftaschentüchern mit Vorsicht zu genießen. Denn in der LGBTQ- und BDSM-Community zeigen diese Accesssoires die sexuellen Vorlieben seines Trägers an. Spitzt das Tuch aus der linken Gesäßtasche hervor, ist sein Besitzer lieber der aktive Part beim Sex. Umgekehrt zeigt ein rechts getragenes Tuch den Wunsch, passiv zu sein. Hängt es um den Hals, ist der Träger mit beiden Rollen zufrieden.

Und auch die Farbe des Tuches hat eine Bedeutung. Blau zeigt zum Beispiel die Bereitschaft für Analverkehr an, Rot die für Fisting. Wer Orange trägt, macht alles mit. Grau steht für Fesselspiele, Schwarz für BDSM. Und was Gelb und Braun bedeuteten, können Sie sich selbst denken.

3. Sex-Code: Hutträger aufgepasst!

Und wenn wir schon bei Mode und Farben sind und Sie gerne Hut tragen, dann sollten Sie in Norwegen aufpassen. Dort signalisiert man mit einem roten Hut, dass Sie vergeben sind. Sind Sie jedoch frei und auf der Suche, dann ist Grün die Farbe der Wahl.

4. Sex-Code: Der Ring der O

Unter den Sex-Codes gehört der sogenannte "Ring der O" eher zur subtilen Kategorie. Dabei handelt es sich um einen schlichten Ring mit einem kleinen O-förmigen Anhänger. Doch so schlicht er im ersten Moment wirken mag: Die Bedeutung dahinter hat es in sich. Denn der Ring der O ist seit den 1990er Jahren ein Erkennungszeichen innerhalb der BDSM-Szene und zeigt die Rolle des Trägers an. Der dominante Part trägt den Ring an der linken Hand und beim Sub schmückt ihn die rechte Hand.

5. Sex Code: Blüten-Botschaft

Zugegebenermaßen hat dieser Code im ersten Moment wenig mit Sex zu tun. Liest man ihn jedoch richtig und stellt man sich gut an, kann man belohnt werden: Denn in der Südsee gibt es einen Blüten-Code, mit dem Frauen anzeigen, ob sie in festen Händen oder frei sind. Klemmt die Blume hinter dem linken Ohr, ist die Trägerin vergeben. Ist die Blüte wiederum hinter dem rechten Ohr, steht einem Abenteuer nichts im Weg.

6. Sex Code: Der Klassiker – die Dirndl-Schleife

Was auf Tahitit Blüten sind, ist in Bayern und Österreich die Dirndlschleife. Denn je nachdem, wo die Frau sie bindet, zeigt sie den Beziehungsstatus der Trägerin an: Rechts steht für vergeben, links für single. In der Mitte bedeutet: Der Beziehungsstatus der Dirndlträgerin geht niemanden was an. Und wenn die Schleife hinten zusammengebunden ist, ist die Dame entweder Witwe oder Kellnerin.

Das Oktoberfest findet dieses Jahr aus bekannten Gründen zwar nicht statt, aber für nächstes Jahr (Daumen drücken!) können diese Tipps nicht schaden. Und für alle, die dann eine Eselsbrücke brauchen: In Deutschland wird rechts auch der Ehering getragen.

Autor: Martin Arnold

Weitere Inhalte